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Arbeitszeugnis Vorlage – kostenlos & rechtssicher
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📅 2026-04-27
Eine gute Arbeitszeugnis-Vorlage enthält alle Pflichtbausteine – Einleitung, Tätigkeitsbeschreibung, Leistungsbeurteilung, Verhaltensbeurteilung und Schlussformel. Wer den Aufbau kennt, kann seinen Arbeitgeber gezielt um Anpassungen bitten oder einen fertigen Entwurf einreichen.
Die 5 Pflichtbausteine jedes qualifizierten Zeugnisses
Ein qualifiziertes Arbeitszeugnis muss in dieser Reihenfolge strukturiert sein:
- 1. Einleitung: Name, Funktion, Eintrittsdatum, Abteilung
- 2. Tätigkeitsbeschreibung: konkrete Aufgaben und Verantwortlichkeiten
- 3. Leistungsbeurteilung: Qualität, Quantität, Fachwissen, Arbeitsstil
- 4. Verhaltensbeurteilung: gegenüber Kollegen, Vorgesetzten, Kunden
- 5. Schlussformel: Ausscheidensgrund, Dank, Zukunftswünsche
Einleitung – so fängt ein gutes Zeugnis an
Die Einleitung legt den Grundton fest. Eine positive Einleitung nennt Ihren vollständigen Namen, die genaue Berufsbezeichnung und den Beschäftigungszeitraum. Beispiel: 'Frau Muster war vom 01.01.2021 bis 31.12.2024 in unserem Unternehmen als Projektmanagerin tätig.'
Leistungsbeurteilung – die entscheidende Note
Der Zufriedenheitssatz bestimmt die Gesamtnote: Note 1 lautet 'stets zu unserer vollsten Zufriedenheit', Note 2 'stets zu unserer vollen Zufriedenheit', Note 3 'zu unserer Zufriedenheit'. Mit Zeugify generieren Sie die komplette Leistungsbeurteilung automatisch – präzise auf Ihre Tätigkeit zugeschnitten.
- Note 1–2: Adjektiv 'stets' + 'vollsten/vollen'
- Note 3: ohne steigerndes Adjektiv
- Note 4–5: mit Einschränkungen wie 'im Großen und Ganzen'
- Fachkompetenz, Arbeitsmethodik und Belastbarkeit einzeln bewerten
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Häufige Fragen
Darf ich selbst eine Vorlage einreichen?
Ja – und das ist empfehlenswert. Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, Ihren Entwurf zu übernehmen, muss aber einen Gegenentwurf liefern, wenn er ablehnt. In der Praxis werden Eigenentwürfe meist mit kleinen Anpassungen übernommen.
Was muss im Zeugnis nicht stehen?
Krankheitszeiten, Elternzeiten, Gewerkschaftsmitgliedschaft, Nationalität, Religionszugehörigkeit und private Umstände dürfen nicht im Zeugnis erwähnt werden.
Wie viele Seiten sollte ein Zeugnis haben?
Für Berufseinsteiger reicht eine Seite. Ab 3 Jahren Berufserfahrung sind 1–2 Seiten üblich. Mehr als 2 Seiten sind selten und nicht notwendigerweise besser.