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Zwischenzeugnis bei Vorgesetztenwechsel

⏱ 2 Min. Lesezeit 📅 2026-04-26

Ein Wechsel des direkten Vorgesetzten ist einer der häufigsten Gründe für ein Zwischenzeugnis. Der aktuelle Chef kennt Ihre Leistung am besten – nutzen Sie den Moment, bevor der neue Vorgesetzte urteilt.

Warum Vorgesetztenwechsel das Timing ist

Ihr bisheriger Vorgesetzter kennt Ihre Leistungen aus erster Hand. Nach dem Wechsel ist diese Erfahrung weg – der neue Chef muss erst ein Bild von Ihnen gewinnen. Das Zwischenzeugnis sichert die bisherige positive Beurteilung.

Wie Sie das Zeugnis beantragen

Beantragen Sie das Zwischenzeugnis schriftlich beim bisherigen Vorgesetzten – idealerweise kurz vor seinem letzten Arbeitstag. Formulieren Sie klar, dass Sie ein qualifiziertes Zwischenzeugnis wünschen.

  • Schriftliche Anforderung an bisherigen Vorgesetzten
  • Zeitlich: bevor der Chef das Unternehmen verlässt
  • Qualifiziertes Zwischenzeugnis explizit verlangen
  • Eigenen Entwurf einreichen (erhöht Qualität)

Zwischenzeugnis vs. Endzeugnis

Das Zwischenzeugnis wird in der Gegenwartsform ausgestellt und enthält keine Abschlussformel mit 'Ausscheiden'. Es kann im späteren Endzeugnis als Referenz dienen.

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Häufige Fragen

Habe ich Anspruch auf ein Zwischenzeugnis bei Vorgesetztenwechsel?
Ja. Vorgesetztenwechsel ist ein anerkannter berechtigter Grund für ein Zwischenzeugnis.
Kann der neue Vorgesetzte das Zeugnis ausstellen?
Ja, aber er kennt Ihre bisherigen Leistungen nicht. Bestehen Sie auf dem bisherigen Vorgesetzten oder reichen Sie einen detaillierten Entwurf ein.
Wie unterscheidet sich das Zwischenzeugnis vom Endzeugnis?
Gegenwartsform, keine Abschlussformel mit Ausscheiden, kein Datum der Beendigung. Es bestätigt: Das Arbeitsverhältnis läuft noch.